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Wie eure Fotos mit viel Negativraum positiv auffallen

Bildgestaltung Negativraum Fotografie

Heute wollen wir euch eine tolle Methode der Bildgestaltung vorstellen, die super easy umzusetzen und dennoch sehr effektvoll ist. Die Rede ist von der Arbeit mit Negativraum in euren Fotos. Der Negativraum (engl. negative space) ist der leere Raum um das Objekt. Die Fläche, die euer Objekt dagegen ausfüllt wird in der Kunst als Positivraum bezeichnet.

Ein gut gestalteter Negativraum kann euer Motiv in seiner Wirkung unterstützen.

Wenn ihr damit etwas spielt, kommen ganz interessante Bildkompositionen heraus. Wir lieben dieses einfach umzusetzende Mittel der Bildgestaltung sehr und nutzen es oft.

Negativraum Familienfotografie
Besonders bei Neugeborenen gefällt uns der einfache Look. Denn der Negativraum bringt eine gewisse Einfachheit in das Portrait und lenkt das Auge des Betrachters ganz klar auf das Kind. Die Bilder wirken irgendwie minimalistisch und clean. So wie wir es so oft bei Fotos und auch im Design mögen.

Negativraum in der Familienfotografie
Das Schöne daran: Es ist egal, ob der Kopf des Objektes im rechten oder linken Bilddrittel oder gar mittig positioniert ist – alles funktioniert. In der Regel wirkt es am stimmigsten, wenn der Blick des Models zum Negativraum gerichtet ist. Zudem versuchen wir insbesondere bei diesen sehr klaren Fotos uns an die Drittel-Regel zu halten.

Kreative Bildgestaltung mit Negativraum
Der Negativraum sollte neutral oder besonders kontrastreich zum Objekt sein. Denn so rahmt der Raum das Kind ein, hebt es besonders hervor und betont es so. Alles, was nicht mit dem Objekt konkurriert und die Aufmerksamkeit des Betrachters nicht vom Objekt ablenkt funktioniert. Das kann eine Wand im Hintergrund oder eine Decke als Untergrund sein. Aber auch in der Natur findet ihr unzählige Möglichkeiten, wie zum Beispiel den Himmel, das Meer oder einfach nur Gras.

Negativraum Familienfotografie
Als kleiner Tipp zum Schluss: Manchmal vertut man sich in der Praxis doch ein wenig mit dem leerem Raum um das Objekt und später am Computer stellt man fest, dass es noch mehr Raum sein müsste. Für Alle unter euch, die sich ein klitzekleinesbisschen mit Photoshop auskennen, sollte es gar kein Problem sein, ein bisschen mehr Hintergrund künstlich anzubauen, damit das Bild in sich stimmiger wirkt.

Negativraum Familienfotografie
Auch hier heißt es wie so oft in der Fotografie: üben und ausprobieren, bis ihr das Gefühl für die richtige Balance zwischen Negativraum und Objekt habt.

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