5 In Foto-Tipps

Familienfotografie: So bekommt ihr ein natürliches Kinderlachen

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Ein echtes und ungestelltes Kinderlachen einzufangen ist der Wunsch vieler Eltern. Allzu oft sehen wir Eltern mit ihrem Smartphone vor dem Kind wedeln und hören dabei die Worte „Guck doch mal!“. Was ihr tun könnt, um mit einem ansteckendem Kinderlachen belohnt zu werden, lest ihr in unseren heutigen Tipps. Denn in der Lifestylefotografie ist es durchaus erlaubt, den Kindern durch kleine Anweisungen ein Lächeln zu entlocken.

 

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Kommunikation ist alles. Redet mit den Kindern, stellt Fragen, macht Witze. So bekommt ihr ihre ganze Aufmerksamkeit. Unser Lieblingswitz für kleine Kinder: “Was ist unsichtbar und riecht nach Möhrchen? – Ein Hasenpups.”

 

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Kleinkinder könnt ihr so richtig schön abkitzeln, beknuddeln und abknutschen lassen. Stellt euch dazu über den Erwachsenen und fotografiert die Szene schön von oben. So habt ihr gutes Licht und das Kinderlachen perfekt im Fokus.

 

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Bei Babys dagegen funktioniert immer noch das peek-a-boo Spiel hinter der Kamera am besten. Denn die Kleinen lieben lustige Überraschungsmomente. Versteckt euren Kopf hinter der Kamera, kommt plötzlich hinter der Kamera hervor und ruft laut „booooooooooooooo“. Natürlich müsst ihr dazu ein lustiges Gesicht machen – ist ja klar. Die Kinder werden erst kurz überrascht schauen und dann laut loslachen. Dabei habt ihr genügend Zeit auf den Auslöser zu drücken.

 

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Spielt kleine Spiele mit den Kids. Zwei ältere Kinder könnt ihr zum Beispiel anweisen, dass sie sich gegenseitig ansehen und ganz ernst schauen sollen. Wer sich zuerst bewegt hat verloren. Spätestens wenn das erste Kind schmunzelt, werden beide Kinder vor Lachen laut los prusten. Oder spielt ein Versteckspiel mit den Kids. Wenn ihr sie mit der Kamera findet, werden sie sich garantiert freuen und breit grinsen.

 

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Sag ihnen mit einem Lächeln auf dem Gesicht sie sollen auf keinen Fall lachen! Nicht lachen! Bloß nicht lachen. Und sie werden garantiert laut loslachen.

 

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Kleine Kinder lieben Tiere. Und Tierlaute. Also pirscht euch mit der Kamera wie eine Katze an und macht dabei Miau. Oder quakt wie eine Ente. Und watschelt wie ein Pinguin. Ihr könnt auch die Eltern bitten mit einzustimmen. Bei älteren Kids könnt ihr auch absichtlich falsche Tierlaute machen. Fragt das Kind einfach: „Wie macht eine Katze? Wau – Wau?“ Das Kind wird garantiert mit einem Lachen auf dem Gesicht sagen „Neeeeeeeeein. Eine Katze macht doch Miau.“

 

Familienfotografie_Kinderlachen_04Gebt den Kindern was in die Hand. Das können kleine Bälle oder Papierschnipsel zum Werfen sein. Oder eine Brille oder einen Hut zum Aufsetzen. Diese kleinen Requisiten lenken die Kids ab und ihr werdet mit einem strahlenden Kinderlachen belohnt.

 

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Draußen ist es fast noch einfacher ein natürliches Kinderlachen hinzubekommen. Ihr könnt die Kinder um die Wette laufen, von Bänke springen und auf Papas starke Schultern sitzen lassen. Draußen können Kinder einfach frei sein und toben. Hier werden sie die Kamera ganz schnell vergessen.

 

Und nun seid ihr dran: Mit welchen Tricks bringt ihr eure Kinder so richtig zum Lachen? Verratet es uns doch in den Kommentaren. Wir sind gespannt auf eure Tipps.

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5 Kommentare

  • Reply
    Jenni
    1. März 2017 at 10:11

    Gute Tipps! Werde ich mir merken 🙂

  • Reply
    Annamiarl
    1. März 2017 at 11:01

    Da sind sehr nette Ideen dabei, vor allem das Bild beim Verstecken hat es mir angetan. Danke!
    LG Anna

  • Reply
    Leonie
    1. März 2017 at 11:28

    Deine Tipps werde ich mir zu Herzen nehmen. Meine Kleine mag es leider gar nicht, fotografiert zu werden 🙂 Das endet gerne in Geschrei ;)) Viele Grüße, Leonie

  • Reply
    Carolin
    1. März 2017 at 12:11

    @Leonie: Oh, dass ist ja schade mit deiner Tochter. Aber auch wenn es nicht das süße Portrait mit einem strahlenden Kinderlachen wird – bleib dran und gib nicht auf. Beobachte sie einfach beim Spielen und mach dann in einem unbemerkten Augenblick einen schönen Schnappschuss. Oder wenn sie bei Papa auf dem Schoß kuschelt, liest oder spielt. Oft fühlen sich die Kinder dann sicherer und sind abgelenkt. Ich habe mal ein 365er Projekt gemacht und mein Kind jeden Tag fotografiert. Am Ende des Jahres hat mein Kind die Kamera gar nicht mehr wahrgenommen – die Kamera gehört inzwischen einfach bei uns dazu. Also einfach immer wieder mal rausholen. Und vielleicht darf sie auch selber schon mal auf den Knopf drücken und ein bisschen rumprobieren?

  • Reply
    Michaela Klose
    2. Mai 2017 at 22:27

    Mein Lieblinssatz bei mittleren Kids: Ich weiß, was du gern zum Frühstück isst! (die Kinder: Hä? = erstes cooles Motiv im Kasten) Du magst Schnitzel zum Frühstück, stimmt’s? Die Antwort: Herrliches “Neiiiiiin” mit einem Riesenlächeln 🙂

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