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6 typische Anfängerfehler bei der Familienfotografie (und wie ihr sie vermeidet)

Typische Anfängerfehler in der Familienfotografie

Menschen machen andauernd Fehler: im Leben und auch in der Fotografie. Besonders am Beginn der fotografischen Reise ist man vielleicht trotz aller anfänglicher Begeisterung etwas verunsichert. Und man macht Fehler. Das ist auch gut so, denn irgendwie gehört das zur persönlichen Entwicklung dazu. Damit ihr aber nicht alle Fehler mitnehmen müsst und schon mal aus unseren Fehlern lernen könnt, ohne sie wiederholen zu müssen, sind hier unsere TOP 6 Anfängerfehler der Familienfotografie.

 

1. Investiert nicht in Technik, sondern in euch

Viele junge Eltern kaufen sich mit der Geburt ihres ersten Kindes die erste Spiegelreflexkamera, um tolle Bilder des neuen Babies zu machen. Nachdem die ersten Basics erlernt wurden, will man sich weiterentwickeln. Ein typischer Fehler dabei: Es wird immer wieder neue Technik gekauft – ein Objektiv, ein Stativ oder ein Aufsteckblitz zum Beispiel. Klar braucht ihr eine gewisse technische Grundlage zum erfolgreichen Fotografieren. Doch zwei Objektive (Portrait- und Weitwinkel-Linse) reichen für den Familienalltag vollkommen aus. Unser Tipp: Investiert lieber in euch selbst! Besucht ein Fotografie-Workshop oder gönnt euch ein Coaching bei eurer Lieblingsfotografin. Denn letztendlich macht ihr mit eurem Können die Fotos und nicht allein die Kamera. Und vertraut uns: Ihr werdet den Augenblick erkennen, wenn eure Ausrüstung an ihre Grenzen stößt. Aber bis dahin nutzt die vorhandene Technik voll aus.

Typische Anfängerfehler in der Familienfotografie

 

2. Vergesst den Automatik-Modus, lernt das Fotografieren im Manuellen Modus

Blende, ISO und Belichtungszeit sind immer noch beängstigende Fremdwörter für euch? Gleichzeitig seid ihr enttäuscht über die unscharfen und verwackelten Kinder auf euren Fotos? Und zu dunkel sind eure Fotos auch regelmäßig? Dass alles passiert euch nicht mehr, wenn ihr den manuellen Modus eurer Kamera beherrscht. Verlasst euch nicht auf den automatischen Modus eurer Kamera, er ist sehr begrenzt. Also stellt schnell den Knopf auf eurer Kamera auf M und macht die Fotos, die ihr haben wollt.

Typische Anfängerfehler in der Familienfotografie

 

3. Versucht nicht Fotos zu kopieren, findet euren eigenen Stil

Instagram und Pinterest sind unendliche Inspirationsquellen für fotografiebegeisterte Menschen wie uns. Hier finden wir Beispiele für gelungene Bildgestaltung, fantastische Emotionen und moderne Farbgestaltung. Leider verführt das so schnell zum Nachahmen. Man will auch so ein tolles Foto haben. Aber bitte macht das nicht! Lasst euch von diesen Fotos inspirieren und für die Fotografie begeistern – aber versucht bitte nicht diese Fotos zu kopieren. Es wird euch mit hoher Wahrscheinlichkeit eh nicht zu eurer Zufriedenheit gelingen. Verwendet eure Energie lieber darauf euren eigenen Stil zu finden. Unser Artikel zur Farbwelten von Fotos könnte euch da beispielweise weiterhelfen. Genauso wir persönliche Fotografie-Projekte. Ansonsten heißt es üben, üben, üben bis ihr euren Stil gefunden habt.

Typische Anfängerfehler in der Familienfotografie

 

4. Ihr benutzt das falsche Licht, doch was ist richtiges Licht

Jeder Mensch weiß, dass man zum Fotografieren viel Licht braucht. Aber macht bitte nicht den Fehler deswegen mittags fotografieren zu wollen. Da ist die Sonne zwar am stärksten, doch das grelle Sonnenlicht wirft harte Schatten auf eure Kinder. Und die müssen zudem die Augen zusammenkneifen, um in die Kamera zu schauen. Fotografiert lieber morgens oder abends zur goldenen Stunde. Wenn ihr drinnen in der Wohnung fotografiert, solltet ihr bevorzugt am Fenster fotografieren. Und bitte meidet Kunstlicht so oft wie es geht. Und wenn ihr es doch nicht vermeiden könnt, kann es helfen die Fotos in schwarz/weiß umzuwandeln.

Typische Anfängerfehler in der Familienfotografie

 

5. Zu viel Bildbearbeitung, weniger ist mehr

Um die Fotos noch ein wenig zu optimieren, setzt ihr euch irgendwann unweigerlich an den Computer, um die Fotos digital nachzubearbeiten. Ihr belest euch und schaut YouTube Tutorials dazu. Ihr lernt neue Werkzeuge kennen und freut euch, dass ihr auf einmal Pickel entfernen und die Haut glätten könnt. Klar ist es schön, wenn man Hauttschuppen von Babies und Schnotternasen von Kleinkindern verschwinden lassen kann. Aber übertreibt es nicht. Die Fotos sollten immer natürlich wirken und nie wie aus einem Hochglanzmagazin. Wenige ist hier eindeutig mehr.

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6. Vergleicht euch nicht mit anderen Fotografen, sondern lernt von ihnen

Ihr übt fleißig, belest euch, besucht Workshops und dennoch sind seid ihr ganz zufrieden mit euren Fotos. Vergleicht ihr euch vielleicht auch mit den Fotografen auf facebook und instagram? Macht das bitte nicht. Ihr habt keine Ahnung, wann die Fotografin mit der Fotografie angefangen hat, welche Technik sie zur Verfügung hatte oder wie oft sie für dieses eine Fotos auf den Auslöser gedrückt hat. Geht lieber euren eigenen Weg in eurem individuellen Tempo.

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